Rücktritt des Ratsvorsitzenden in Friedland bedauerlich

Verlust für Friedland: Rücktritt des Ratsvorsitzenden Dirk Böning

“Wir bedauern den Rücktritt von Dirk Böning außerordentlich”, so die Bürgermeisterkandidatin der Grünen in Friedland, Karin Wette und die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Gemeinderat, Ute Haferburg. Es ist dabei hervorzuheben, dass die große Sach- und Verwaltungskenntnis Bönings dem Rat sehr fehlen werden.
Wie konnte es dazu kommen? Böning stand als parteiloser Ratsvorsitzender für einen demokratischen Leitungsstil und für eine sachorientierte Auseinandersetzung – über Fraktionsgrenzen hinweg. Beides sind Tugenden, die zurzeit leider nicht mehr zum Repertoire des amtierenden Bürgermeisters und der Friedländer SPD-Fraktion gehören. Das wurde schon mit dem Rücktritt der ehemaligen Fraktionsvorsitzenden Margot Blotevogel und dem Rückzug einiger SPD-Genossen deutlich, Das zeigt sich erneut in der aktuellen Haushaltsdebatte 2014.
Dirk Böning ging es dagegen um die Zukunft unserer Gemeinde und nicht um kleinliche Klientelpolitik. Sein Rücktritt zeigt, wie notwendig ein Leitungswechsel in der Gemeinde Friedland ist.
“Als Beobachterin der derzeitigen Ratskultur komme ich zu dem Ergebnis: der Friedländer Rat braucht eine Erneuerung der Demokratiefähigkeit: Dialogbereitschaft über die Parteigrenzen hinweg ist die Grundlage für gute Entscheidungen”, so Karin Wette.
Karin Wette steht für eine Politik der Transparenz und Bürgerbeteiligung:
„Friedland braucht den politischen Wechsel!“

Updated: 2. April 2014 — 13:57
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