Pressemitteilung: Friedrichs verrennt sich in Ausflüchte

Worum geht es eigentlich?

„Eine dienstliche eMailadresse auf privater Wahlwerbung macht die Vermengung dienstlicher und privater Informationswege deutlich und ist untersagt!“ so Ute Haferburg, stellvertretende Vorsitzende der Friedländer Grünen. „Und hierum geht es, denn in Friedland wird eine wichtige demokratische Spielregel des Wahlkampfes sichtbar nicht berücksichtigt. Die Behauptung des Bürgermeisters Friedrichs, seine Flyer seien durch den Gemeindewahlleiter „genehmigt“ und damit die eMail-Adresse buergermeister@friedland.de korrekt aufgenommen, weisen wir zurück“, ergänzt Bernd Tapken vom grünen Friedländer Ortsverein.

Damit verwischt der Kandidat Andreas Friedrichs seine Verantwortung und die seiner Partei, der SPD, die den Flyer herausgegeben haben. Der Amtsinhaber sollte nach mehr als 13 Jahren Verwaltungserfahrung einige Dinge gelernt haben, wozu die strikte Trennung von Bürgermeisterangelegenheiten und Privatangelegenheiten gehören.

Wenn Herr Friedrichs als Chef solche grundlegenden demokratischen Spielregeln nicht einhält, ist er verantwortlich und nicht seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Brief des Landrats Reuter, in dem dieses Verhalten aus Sicht der Kommunalaufsicht ebenfalls deutlich gerügt wurde, ist unter diesem Link für jedermann nachzulesen.

 

Im Übrigen steht bei dieser Wahl die politische Persönlichkeit Friedrichs zur Wieder- oder auch zur Abwahl an. Seine Familie steht nicht zur Wahl. Von Seiten seiner grünen Mitbewerberin Karin Wette oder des grünen Ortsverbandes gibt es hierzu deshalb überhaupt keine Aussage, schon gar keine aggressive oder schmutzige. „Sauber wäre es dagegen eher, wenn der Bürgermeister sein Amt während des Wahlkampfes ruhen lassen würde und seine Mitarbeiter nicht für seinen Wahlkampf in Haftung nehmen würde!“, so  Tapken. „Dies wird von anderen Bürgermeisterkandidaten auch so gehandhabt und gehört zum fairen Wahlkampf dazu.“

 

Es steht dagegen zur Debatte, wie Herr Friedrichs sich inhaltlich in den letzten Jahren bei vielen politischen Brennpunkt-Themen verhalten hat:

Magna Park, Asphaltmischwerk bei Klein Schneen, Altersheim Groß Schneen, Verzögerungen beim Bau des Feuerwehrhauses in Friedland, das Kanalisations- und Schmutzwasserdesaster in Groß Schneen, die Blockade von ehrenamtlichen Initiativen wie beim Thema „Dorfzentrum Niedernjesa“ sind nur einige Stichworte aus dem politischen Tadelbuch des Bürgermeisters, in denen demokratische Formen übergangen wurden.

„Friedland braucht den Wechsel, das ist unverkennbar“, so die Bürgermeisterkandidatin Karin Wette. „Es muss dringend für mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung gesorgt werden, so kann es auf keinen Fall bleiben. Friedland braucht neue, zukunftsfähige Konzepte, die sich an ökologischen Prinzipien orientieren und die nachhaltig sind. Das wird in meinem Programm  eindeutig klar.“

Updated: 13. Mai 2014 — 17:34
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