Persönliches

Mein Leben

- Geboren 1962 in Göttingen

- aufgewachsen in Ballenhausen
- seit 22 Jahren verheiratet mit Martin Hulpke-Wette (Kinderarzt)

- Zwei Kinder (17 und 19 Jahre)

- Meine Hobbys: Müßiggang in jeder Form, (fast) jede Art von Musik, Radwandern, Kleinkunst und Berlin

- Arbeit als Lehrerin für die Fächer Französisch und evangelische Religionslehre am Felix-Klein-Gymnasium in Göttingen

- Masterabschluss in Organisationsmanagement (organization studies, Hildesheim)

 

Fünf Fragen an die grüne Bürgermeister-Kandidatin Karin Wette

 

Frage: Was hat dich als Göttingerin bewogen, für die Friedländer Grünen am 25. Mai ins „Rennen“ um die Rathausleitung zu gehen?

Karin: Ich bin biografisch mit Friedland eng verbunden, ich habe meine Kindheit in Ballenhausen und Groß Schneen verbracht. Hier bin ich zur Schule gegangen. Hier habe ich z.B. erste europäische Erfahrungen durch die Teilnahme am Austausch mit Houdan gesammelt, als ich etwa 11 Jahre alt war. Später war ich in der Jugendarbeit aktiv: Ich habe in Ballenhausen Kindergottesdienste organisiert und in Groß Schneen Jugendgruppen nach Houdan begleitet. Und auch heute bin ich der Gemeinde eng verbunden: Meine Eltern bewirtschafteten einen Hof in Ballenhausen und leben nach wir vor dort.

 

Frage: Die Bürgermeisterinnenwahl fällt auf den Sonntag der Wahlen zum Europäischen Parlament. Was bringt das – außer einer organisatorischen und finanziellen Entlastung für die Gemeinde?

Karin: Die Europawahl am 25. Mai ist Anreiz und Ausblick zugleich. Es geht darum, für beide Wahlen so viele WählerInnen wie möglich zu mobilisieren. Ich denke europäisch und messe als  Bürgermeisterin-Kandidatin den europäischen Kontakten Friedlands große Bedeutung zu. Eine echte Kandidatenwahl beflügelt auch zur Teilnahme am Europawahlkampf. Eine hohe Beteiligung bei der Europawahl ist für die europäische Idee wichtig! Zusammengefasst: europäisch denken – lokal handeln…

 

Frage: Wie sieht’s denn eigentlich aus mit deinem „grünen Stallgeruch“?

Karin: Ich bin seit einigen Jahren auf Kreisebene tätig, bin Mitglied im Kreisvorstand der Grünen, arbeite in der „Landesarbeitsgemeinschaft Schule“ mit, habe als Landes und Bundesdelegierte an Parteitagen teilgenommen. So ist das Engagement für die Grünen in der Gemeinde Friedland eine Verknüpfung biographischer und politischer Zusammenhänge und keine Überraschung. Ich bin – quasi als gebürtige Ballenhäusenerin-  als „Homie“ – von den Friedländer Grünen angesprochen worden und freue mich darauf, sie in diesem Wahlkampf mit meiner Kandidatur zu unterstützen.

 

Frage: Du hast sicher auch ein Wort für den aktuellen Amtsinhaber übrig?!

Karin: Die 12 Jahre Amtszeit durch Andreas Friedrichs sind Ausdruck einer personellen Kontinuität in und für die Gemeinde Friedland, zugleich aber auch Ausdruck inhaltlichen Stillstands. 12 Jahre Amtsinhaberschaft sind keineswegs der Garant für lebendige Strukturen innerhalb der Verwaltung oder bei der inhaltlichen Auseinandersetzung in wichtigen Fragen. Ich denke da an Friedrichs’ ursprüngliche Position in Sachen „Asphaltmischwerk“…

Hier und bei anderen Fragen ist vielmehr der Blick nach vorn gefragt, der ergebnisoffen und kreativ nach neuen Ideen sucht. Die Herausforderungen durch die gravierenden finanziellen Folgen des „Bevölkerungsverlusts“ nach der „kleinen Volkszählung“ und des demographischen Wandels müssen offensiv analysiert und angegangen werden! Dazu gibt es bei den Grünen in Friedland und im Landkreis viele Vorschläge, die wir in die Diskussion  bringen wollen.

 

Frage: Apropos Verwaltungsleitung – der aktuelle Rathauschef pflegt nach einer motivierenden Anfangsphase inzwischen einen eher autoritären und seine MitarbeiterInnen wie auch aktive BürgerInnen bevormundenden Leitungsstil. Was hast denn du in Sachen Führungskompetenz zu bieten?

Antwort: Ich stehe für einen kooperativen Führungsstil in der Verwaltung. Ich möchte für einen ergebnisoffenen Dialog mit BürgerInnen und Gemeindebeschäftigten eintreten.  Ich halte einen partizipativen Ansatz der Beteiligung Aller, denen die Gemeinde Friedland am Herzen liegt, für zeitgemäß und zukunftsweisend.

Die Zukunft der Gemeinde Friedland will aktiv gestaltet werden, ökologische und ökonomische Prinzipien müssen miteinander in Einklang gebracht werden, damit das Leben in der Gemeinde Friedland weiterhin ein so hohes Maß an Lebensqualität behält. Deshalb möchte ich Bürgermeisterin von Friedland werden.

tp

Anika Brüggemann - Karin Wette - Oliver Trisl Frontier Theme